What the hell?

Was zur Hölle tue ich eigentlich hier?

Die Tage sind voll. Mit Geschehen. Und die Nächte sind für mich gemacht. Wenn auch das letzte Licht in den umliegenden Häusern ausgeht und der Himmel dunkler nicht mehr werden kann, erwache ich, jetzt erst recht. Wenn alle schlafen kann ich so laut denken wie ich will.

Um ca. 0.00 Uhr treibt mich alles aus diesem Haus, ich laufe, die Straße entlang, wie auf der Suche nach etwas, obwohl ich nichts suche. Nicht hier. Nicht heute. Und schaue mir den Nachthimmel an, es ist ruhig, endlich. Wenn ich dann ganz ruhig bin, hört man nur noch den Wind durch die Bäume streifen. Ganz leicht wiegen sich die Blätter an den Ästen und sehen aus als wenn sie einen Tanz aufführen würden. Klare Nacht, kaum ein Geräusch, nichts das mich stören könnte. Der Mond strahlt mir hell auf die Haare und weist mir den Weg.

Nachtgedanken.

Sagt S letztens zu mir: Wie kann ein Mensch so viel Schönheit und Reinheit im Herzen aufbringen der so viele Male durch die Hölle gehen musste?

Ich schaue S verwirrt an, schalte dann erst, Satz zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. Ich schüttle den Kopf. „Keine Ahnung, ehrlich nicht, hm...findest du?“

S:“ Ja, verdammt du bist umwerfend, und jeder sieht das. Außer du selber.“

Kurzes Schweigen.

„Ich nehme an, es gab immer Menschen die trotz allem das Leuchten in meinem Herzen gesehen haben und wie Motten ans Licht kamen und dankbar waren.“

S sagt: „Ja und Motten sind aber nur hinter dem Licht her, mehr interessiert sie nicht! Was können die Motten denn dem Licht geben?“

„Vielleicht hast du Recht, und ich sollte das helle Herz eher zu einem Darkroom umfunktionieren.“

1 Kommentar 29.8.11 02:18, kommentieren

Me: easy to handle, hard to master...

Allein zuhaus. Heute bin ich es. Für 12 Tage. Und eigentlich sollte ich mich freuen. Aber wenn man mit den Mitmenschen eh aneinander vorbei lebt, wo ist der Unterscheid wenn diese nun weg sind, waren sie doch vorher auch nicht da.

Viel vom alleinsein kenne ich zu gut. Nur da ist niemand. Zeit für sich, immer schön, immer gut. Nur ich stecke voller Tatendrang, ich würde am liebsten in Urlaub, oder Sport machen, ins Kino, Partys...alles. Nur ich weiß, es wartet noch eine Menge FH-Arbeit auf mich. Hausarbeiten, damals schon gehasst, heute noch viel mehr. Schon komisch, fast alleine im großen Haus. Stelle mich ans Fenster und rauche, schicke den Rauch langsam aus meinem Fenster raus, und damit auch meine Gedanken. Weg damit.

Es fehlt der Wahnsinn, der alltägliche Wahnsinn. Wo sind die spontanen Leute, wenn man sie braucht? Diejenigen die plötzlich einfach vor der Tür stehen "Komm lass und rausgehen und so!" Wie ich meine alte Wohnung vermisse. Da waren sie alle, die verrückten, spontanen Leute, die das grau des Alltags so schnell vertreiben konnten?


Aber machen wir mal mit meinem Wahnsinn weiter. Lieber Wahnsinn, als garkein Sinn!

"Ich kenne ja viele dumme Menschen, aber manche brechen echt den Highscore!!"

Nachts wenn alle schlafen, kann ich so laut denken wie ich will

Das ist was passiert wenn ein Tornado einen Vulkan trifft...

 

 

 

3 Kommentare 12.7.11 01:50, kommentieren

Your gonna catch a cold...

from the ice inside your soul!

 (Du wirst dir eine Erkältung einfangen, von der Kälte in deiner Seele.)

 

http://www.youtube.com/watch?v=HH7WXlf9WLk

 

(Christina perri - jar of hearts)

 

 

 

1 Kommentar 9.7.11 17:48, kommentieren

lernen, die 10.

Wäre es nicht adequat, den Usus heterogener Termini zu minimieren?

Immer dieses Fachlatein...

1 Kommentar 1.7.11 01:12, kommentieren

Manchmal muss ich die Musik so laut aufdrehen....

...das ich statt meinem pochenden Herzens nur noch den Beat des Liedes höre

1 Kommentar 1.7.11 01:08, kommentieren

Baby you can drive my car...

müdeee...aber zum träumen nimmt man sich ja Zeit   ...+haben wollen+

1 Kommentar 15.4.11 01:17, kommentieren

Danke, fürs "Da sein"

Sie ist stark, in allen Dingen die es gab oder gibt.
Hat durchgehalten, durchgestanden, ist immer wieder aufgestanden und weiter gegangen.
Doch da gibt es Tage in denen sie hilflos wie ein kleines Mädchen ist. Es gibt Tage an denen die Welt so grau ist, Tage da weiß sie plötzlich nicht mehr wer sie ist. Und Tage an denen dann Tränen fließen.
Und es gab immer: Ihn. Ein Anruf genügte und er stand irgendwann später des Tages vor ihrer Türe. „Es ist so grausam, meine Gedanken laufen Amok, ich kann nicht schlafen, ich mag nicht mehr!“
Sätze die er zu hören bekam. Und ohne viele Worte wusste er was zu tun war.
Nach einem gemeinsamen Tee oder Kaffee legte er sie und sich ins Bett. Legte sanft die Bettdecke über sie und drücke sie fest an sich. In Sicherheit. Vor der Welt die einzustürzen drohte.
Der heiße Atem in ihem Nacken beruhigte sie. Langsam und behutsam streichelte er ihr über die langen blonden Haare. Mit einem Kuss auf ihre Stirn flüsterte er ihr ins Ohr „Alles wird gut, das verspreche ich dir!“
Und warum auch immer, wie Magie, bisher hatte er immer noch Recht.

Und niemand kann ihn ersetzten. Aber jemand sollte. Ihn nicht ersetzten aber da sein.

Danke fürs „da sein“

i will miss him....

1 Kommentar 17.2.11 20:28, kommentieren