What the hell?

Was zur Hölle tue ich eigentlich hier?

Die Tage sind voll. Mit Geschehen. Und die Nächte sind für mich gemacht. Wenn auch das letzte Licht in den umliegenden Häusern ausgeht und der Himmel dunkler nicht mehr werden kann, erwache ich, jetzt erst recht. Wenn alle schlafen kann ich so laut denken wie ich will.

Um ca. 0.00 Uhr treibt mich alles aus diesem Haus, ich laufe, die Straße entlang, wie auf der Suche nach etwas, obwohl ich nichts suche. Nicht hier. Nicht heute. Und schaue mir den Nachthimmel an, es ist ruhig, endlich. Wenn ich dann ganz ruhig bin, hört man nur noch den Wind durch die Bäume streifen. Ganz leicht wiegen sich die Blätter an den Ästen und sehen aus als wenn sie einen Tanz aufführen würden. Klare Nacht, kaum ein Geräusch, nichts das mich stören könnte. Der Mond strahlt mir hell auf die Haare und weist mir den Weg.

Nachtgedanken.

Sagt S letztens zu mir: Wie kann ein Mensch so viel Schönheit und Reinheit im Herzen aufbringen der so viele Male durch die Hölle gehen musste?

Ich schaue S verwirrt an, schalte dann erst, Satz zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. Ich schüttle den Kopf. „Keine Ahnung, ehrlich nicht, hm...findest du?“

S:“ Ja, verdammt du bist umwerfend, und jeder sieht das. Außer du selber.“

Kurzes Schweigen.

„Ich nehme an, es gab immer Menschen die trotz allem das Leuchten in meinem Herzen gesehen haben und wie Motten ans Licht kamen und dankbar waren.“

S sagt: „Ja und Motten sind aber nur hinter dem Licht her, mehr interessiert sie nicht! Was können die Motten denn dem Licht geben?“

„Vielleicht hast du Recht, und ich sollte das helle Herz eher zu einem Darkroom umfunktionieren.“

29.8.11 02:18

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